Grenzbebauung, Innenhöfe und überbaute Kellerflächen können eine Außenfreilegung erschweren. Eine Innenabdichtung ist dann eine mögliche technische Lösung – vorausgesetzt, Untergrund, Wasserbeanspruchung, Wandfuß und flankierende Bauteile werden vollständig einbezogen.
Was vor der Maßnahme geklärt wird
In Berliner Alt- und Bestandsbauten können Ziegelmauerwerk, alte Putze, Leitungsdurchführungen und nachträgliche Innenwände den Abdichtungsbereich unterbrechen. Ein neuer Oberputz allein hält Feuchte nicht dauerhaft zurück. Der Arbeitsbereich muss bis auf einen geeigneten Untergrund vorbereitet und an allen Übergängen geplant werden.
Typische Anzeichen
- feuchte Kellerwand an nicht zugänglicher Grundstücksseite
- Putzablösung und Salzausblühungen
- Wasser am Wand-Boden-Anschluss
- Feuchte hinter Vorsatzschalen
- Risse oder alte Leitungsdurchführungen
Bestandsaufbau vor der Innenabdichtung öffnen
Altputz, Bekleidungen, Wandfuß und Einbauten werden soweit erforderlich aufgenommen, damit der tatsächlich abdichtbare Bereich sichtbar wird.
- Untergrundfestigkeit und Salzschäden erfassen
- Wandfuß und Bodenanschluss prüfen
- Innenwände und Gewölbeanschlüsse beachten
- Durchdringungen und Risse separat planen
Innenabdichtung ohne Lücken anschließen
Die Wirksamkeit hängt besonders an Übergängen. Abdichtungslagen, Hohlkehle, Flanken und mineralischer Folgeaufbau werden als zusammenhängendes Paket beschrieben.
- geeigneten Untergrund herstellen
- Fußpunkt systemgerecht ausbilden
- Querwände und Durchdringungen anschließen
- diffusionsoffene Oberfläche vorsehen
Leistungsumfang und fachliche Grenzen klar festhalten
Die Innenabdichtung wird für definierte Flächen und Anschlüsse angeboten. Bodenplatte, weitere Kellerseiten oder verdeckte Hohlräume sind nur enthalten, wenn sie ausdrücklich aufgenommen und beschrieben wurden.
- zugängliche Schadenbereiche und vereinbarte Prüfgrundlage dokumentieren
- Abdichtungsflächen, Anschlüsse und Wiederherstellung eindeutig abgrenzen
- verdeckte Zusatzschäden vor weiteren Arbeiten zeigen und abstimmen
- verbindlichen Auftrag erst auf Grundlage eines nachvollziehbaren Angebots erteilen
Von der Anfrage zum Angebot
- Schaden, Objektadresse und Fotos strukturiert übermitteln.
- Persönlichen Ortstermin oder freigegebene fachliche Grundlage abstimmen.
- Feuchteweg, Untergrund und notwendige Anschlüsse eingrenzen.
- Handwerkliche Leistungen und Mengen nachvollziehbar anbieten.
- Beauftragte Ausführung regional koordinieren.
Häufige Fragen
Kann jeder Berliner Keller von innen abgedichtet werden?
Nein. Konstruktion, Untergrund, Beanspruchung und Anschlussmöglichkeiten müssen für einen technisch durchgängigen Aufbau geeignet sein.
Bleiben die Wände hinter der Abdichtung feucht?
Eine Innenabdichtung hält Feuchte vom Raum fern, verändert aber die äußere Beanspruchung nicht automatisch. Material, Anschlüsse und Folgeaufbau müssen darauf abgestimmt sein.
Ist DBR auch im Berliner Umland tätig?
Anfragen aus Berlin und angrenzenden Orten werden regional geprüft. Die konkrete Einsatzmöglichkeit wird nach Adresse und Leistungsumfang bestätigt.

