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Feuchtigkeit von unten begrenzen

Horizontalsperre

Nachträgliche Querschnittsabdichtung gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit.

Eine Kapillarsperre im Mauerwerk bezeichnet hier die horizontale Sperrebene gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Die Begriffe Horizontalsperre, Horizontalabdichtung und Querschnittsabdichtung beschreiben diesen Zweck. Fehlt eine funktionierende horizontale Abdichtung, kann Bodenfeuchtigkeit in den Poren des Mauerwerks nach oben wandern. Eine fachgerecht geplante Horizontalsperre kann diesen Transportweg begrenzen. Ob das Verfahren passt, hängt von Baustoff, Wanddicke, Hohlräumen und dem tatsächlichen Feuchteweg ab.

Bausubstanz schützenWeiteren kapillaren Feuchtenachschub im behandelten Wandbereich begrenzen.
Folgeschäden reduzierenPutz- und Salzschäden nicht nur oberflächlich überarbeiten.
Wandaufbau vorbereitenGrundlage für ergänzende Abdichtung und geeigneten Neuputz schaffen.

Typische Anzeichen

  • Feuchterand steigt vom Sockelbereich nach oben
  • Salzausblühungen, mürber Putz oder abplatzende Farbe
  • muffiger Geruch und erhöhte Feuchte im unteren Mauerwerk

So entsteht die Maßnahme

  1. Schadensbild, Mauerwerk und möglichen Feuchteweg aufnehmen
  2. Eignung, Sperrebene und Injektionsraster festlegen
  3. Bohrlöcher herstellen und geeigneten Injektionsstoff einbringen
  4. Bohrungen schließen und flankierenden Wandaufbau abstimmen

Ihr Nutzen

Was Sie von uns erhalten

✓

Einordnung des zugänglichen Schadensbilds und der möglichen Feuchtewege

✓

Klare Abgrenzung von erforderlichen Zusatzprüfungen und nicht enthaltenen Leistungen

✓

Nachvollziehbare Vorbereitung der geeigneten nächsten Maßnahme

Für Eigentümer und Verwaltungen

Ein Ansprechpartner statt vieler Einzelwege.

Wir verbinden fachliche Aufnahme, klare Dokumentation und die Vorbereitung der handwerklichen Maßnahme in einem nachvollziehbaren Vorgang. Zuständigkeiten und Freigaben bleiben sichtbar.

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Wichtig für die Planung

Eine Horizontalsperre wirkt gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit. Seitlich eindringendes oder drückendes Wasser kann zusätzliche Maßnahmen wie Flächensperre oder Boden-Wand-Abdichtung erfordern.

Häufige Fragen

Ist eine Kapillarsperre dasselbe wie eine Flächensperre?

Nein. Die horizontale Kapillarsperre soll aufsteigenden Feuchtetransport im Wandquerschnitt begrenzen. Seitlich belastete Flächen und undichte Anschlüsse benötigen eine eigene Beurteilung. Die Horizontalsperre ist deshalb keine universelle Lösung für jeden nassen Keller.

Muss die Kellerwand außen aufgegraben werden?

Viele nachträgliche Horizontalsperren lassen sich von innen einbringen. Ob das im konkreten Mauerwerk technisch sinnvoll ist, wird vorher geprüft.

Reicht die Horizontalsperre allein?

Nur wenn der maßgebliche Feuchteweg tatsächlich kapillar von unten verläuft. Weitere Wasserwege müssen separat berücksichtigt werden.

Wann kann neu verputzt werden?

Das hängt von Mauerwerk, Feuchtegehalt, Systemaufbau und Trocknungsbedingungen ab. Der Zeitplan wird objektbezogen festgelegt.

Die dargestellten Verfahren sind fachliche Leistungskategorien. Die Eignung wird fallbezogen anhand von Feuchte- und Wasserbeanspruchung, Wandaufbau und Untergrundzustand geprüft. Keine Ferndiagnose, keine unbelegte Herstellerpartnerschaft und keine pauschale Produkt- oder Erfolgsgarantie.

Von der Feststellung bis zur Ausführung

Die passende Maßnahme beginnt mit einer klaren Grundlage.

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