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Start / Leistungen / Mauerwerksinjektion

Feuchtewege im Wandquerschnitt begrenzen

Mauerwerksinjektion

Horizontale oder flächige Injektionsmaßnahmen passend zu Mauerwerk, Hohlräumen und Feuchtebeanspruchung.

Bei einer Mauerwerksinjektion wird ein geeigneter Injektionsstoff über ein festgelegtes Bohrbild in den Wandquerschnitt eingebracht. Je nach Ziel kann eine horizontale Sperrebene gegen kapillaren Feuchtetransport oder eine flächige wasserabweisende Zone ausgebildet werden. Wandart, Fugen, Hohlräume und Durchfeuchtungsgrad bestimmen das Verfahren.

Gezielter WandquerschnittInjektionszone an den festgestellten Feuchteweg anpassen.
Objektspezifisches RasterBohrabstände und Reihen nicht schematisch ohne Wandprüfung festlegen.
Mit Folgearbeiten verbindenPutz, Flächenabdichtung und Wandfuß als ergänzende Leistungen berücksichtigen.

Typische Anzeichen

  • aufsteigende Feuchte in Sockel- und Wandbereichen
  • seitlich durchfeuchtetes Mauerwerk
  • Salzausblühungen und wiederkehrende Putzschäden
  • mehrschaliges, hohles oder unregelmäßiges Mauerwerk mit besonderem Prüfbedarf

So entsteht die Maßnahme

  1. Mauerwerksart, Wanddicke und Feuchteverlauf aufnehmen
  2. Ziel, Sperrebene und Bohrlochraster festlegen
  3. Bohrlöcher reinigen, Packer setzen und Material kontrolliert einbringen
  4. Materialaufnahme beobachten und erforderliche Nachinjektion ausführen
  5. Bohrlöcher schließen und flankierende Abdichtung abstimmen

Ihr Nutzen

Was Sie von uns erhalten

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Einordnung des zugänglichen Schadensbilds und der möglichen Feuchtewege

✓

Klare Abgrenzung von erforderlichen Zusatzprüfungen und nicht enthaltenen Leistungen

✓

Nachvollziehbare Vorbereitung der geeigneten nächsten Maßnahme

Für Eigentümer und Verwaltungen

Ein Ansprechpartner statt vieler Einzelwege.

Wir verbinden fachliche Aufnahme, klare Dokumentation und die Vorbereitung der handwerklichen Maßnahme in einem nachvollziehbaren Vorgang. Zuständigkeiten und Freigaben bleiben sichtbar.

Zuständigkeit anfragen →

Wichtig für die Planung

Hohlblocksteine, Bruchstein-, Naturstein-, Misch- und mehrschaliges Mauerwerk können Vorinjektionen, Hohlraumverfüllungen oder zusätzliche Bohrreihen erfordern. Eine Horizontalsperre ersetzt keine Abdichtung gegen seitlich eindringendes oder drückendes Wasser.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Horizontal- und Flächensperre?

Die Horizontalsperre begrenzt kapillaren Feuchtetransport nach oben. Eine Flächensperre bildet eine größere wasserabweisende Zone im Wandquerschnitt gegen seitliche Feuchte.

Funktioniert eine Injektion in jedem Mauerwerk?

Nein. Hohlräume, lockere Fugen, große Wanddicken und mehrschalige Konstruktionen müssen besonders berücksichtigt werden.

Sind Bohrlöcher später sichtbar?

Nach der Injektion werden Packer entfernt oder zurückgesetzt und die Bohrlöcher mineralisch geschlossen; Folgeputz wird gesondert abgestimmt.

Die dargestellten Verfahren sind fachliche Leistungskategorien. Die Eignung wird fallbezogen anhand von Feuchte- und Wasserbeanspruchung, Wandaufbau und Untergrundzustand geprüft. Keine Ferndiagnose, keine unbelegte Herstellerpartnerschaft und keine pauschale Produkt- oder Erfolgsgarantie.

Von der Feststellung bis zur Ausführung

Die passende Maßnahme beginnt mit einer klaren Grundlage.

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