Warnsignale
Darauf sollten Sie achten
- weiße kristalline Beläge kehren nach Reinigung zurück
- Putz sandet, wird hohl oder platzt ab
- Sockelzone bleibt sichtbar feucht
- dichte Anstriche bilden Blasen oder lösen sich
Sinnvolle erste Schritte
- 01
Ausbreitung und Feuchtehöhe dokumentieren.
- 02
Ablagerungen nicht mit einem dichten Anstrich überdecken.
- 03
frühere Putze, Beschichtungen und Abdichtungen erfassen.
- 04
Feuchteweg vor der Auswahl des Neuputzes klären.
Häufige Fehler
Was den Schaden verschärfen kann
Ausblühungen nur abbürsten und überstreichen
Sanierputz als Abdichtung einsetzen
Salzbelastung bei der Untergrundvorbereitung ignorieren
Standzeiten und Trocknungsbedingungen nicht berücksichtigen
Wann fachliche Unterstützung sinnvoll ist
Wenn Ausblühungen und Putzschäden wiederkehren, sollte der Feuchtetransport fachlich eingegrenzt werden. Erst danach lässt sich ein geeigneter Abdichtungs- und Wiederherstellungsaufbau festlegen.
Häufige Fragen
Sind Salzausblühungen Schimmel?
Nein. Es handelt sich um mineralische Ablagerungen. Feuchte, die den Salztransport ermöglicht, kann jedoch zusätzlich Schimmel begünstigen.
Kann man die Salze einfach entfernen?
Die Oberfläche kann gereinigt werden, doch ohne Begrenzung des Feuchtenachschubs können die Ausblühungen zurückkehren.
Hilft Sanierputz?
Ein geeigneter Sanierputz kann Salzbelastungen aufnehmen und Feuchteabgabe unterstützen. Er ersetzt keine notwendige Abdichtung.
